Konzept für Park and Ride Plätze für den Fall von Fahrverboten bei Feinstaub-Grenzwertüberschreitungen im Feinstaub Sanierungsgebiet Graz
 

               
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Aufgabe
Erarbeitung eines Konzeptes für die Bereitstellung von zusätzlichen P&R-Plätzen für den Fall von PKW-Fahrverboten im Feinstaub Sanierungsgebiet

Auftraggeber
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung 18A

Kooperationspartner
B.I.M. OEG

Projektlaufzeit
2006







Aufgabenstellung
Das Ziel dieser Untersuchung war es, ein Konzept für die Bereitstellung von zusätzlichen Park and Ride Anlagen für den Fall von PKW-Fahrverboten im Feinstaub Sanierungsgebiet Graz zu erstellen. Dabei wurden in einem ersten Schritt mögliche Bereiche und Plätze für die Bereitstellung oder Errichtung von zusätzlichen Park and Ride Anlagen gesucht und dargestellt. Als Ergebnis liegt eine Auflistung von möglichen Flächen für die Anlage von 
Park and Ride Stellplätzen als Grundlage für die weitere Bearbeitung vor.
Vorgangsweise
Untersucht wurden Grundstücke, die für die Erichtung von Park and Ride Anlagen geeignet sind. Dabei wurde auf die Nähe zu bestehenden ÖV-Linien geachtet bzw. die Möglichkeit der Einrichtung von Shuttlebussen berücksichtigt. Die Ergebnisse werden nach folgender Unterscheidung aufgelistet:

Großparkplätze im Bereich des Stadtrandes:
sowohl baulich vorhandene, zu errichtende und provisorische Großparkplätze auf mehrstreifigen Straßen im Bereich der Stadteinfahrten
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Abbildung: Übersicht über die Großanlagen im (teilweise weiteren) Umfeld der Stadtgrenze, ohne provisorische Stellplätze auf mehrstreifigen Straßen im Bereich der Einfahrtsstraßen


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Abbildung: Übersicht über die provisorisch möglichen Park and Ride Anlagen im Bereich der mehrstreifigen Einfahrtsstraßen nach Graz

Park and Ride Anlagen im Bereich der Buskorridore:

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Abbildung: Übersichtsdarstellung der möglichen zusätzlichen Park and Ride Standorte an Buskorridoren


Park and Ride Anlagen im Berich der Bahnkorridore:
Dieser Bereich wurde von der FA 18A bearbeitet und die Ergebnisse wurden für die vorliegende Arbeit übernommen.

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Tabelle: Zusammenfassung der möglichen Park and Ride Stellplätze entlang der Bahnkorridore (Quelle: FA 18A, DI Nagelschmied, Ing. Loy)



Wegweisungskonzept für die Großanlagen und Leistungsfähigkeits­überlegungen für die Zufahrten

Das Wegweisungskonzept besteht aus folgenden Bestandteilen:

  • Vorinformation und Vorwegweisung auf der Autobahn inkl. Information, wenn einzelne Parkplätze besetzt sind. Diese Information muss „dynamisch veränderbar“ sein. 
  • Wegweisung zu den einzelnen Parkplätzen
  • Weiterleitung der PKW-Lenker zu weiteren Park and Ride Parkplätzen, wenn die angefahrenen Stellplätze besetzt sind.
  • Es wird davon ausgegangen, dass für die Großparkplätze ein Ordnerdienst zur reibungslosen Abwicklung erforderlich ist. Dieser Ordnerdienst muss auch die Informationen übermitteln, wenn einzelne Parkplätze voll sind, und die dynamischen Vorwegweiser und Wegweiser entsprechend umstellen (z.B. durch „Klappen“ oder durch „Einschubtafeln“).

Shuttlebuskonzept für die Großanlagen
Zu folgenden Großanlagen wird die Einrichtung eines Shuttlebusdienstes oder die Verdichtung bestehender städtischer Buslinien vorgeschlagen:


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Tabelle: Shuttlebuskonzept für die Großparkplätze


Empfehlungen und weitere Vorgangsweise
  • Aufnahme von Verhandlungen zur Nutzung/Einrichtung von Park and Ride Anlagen, Umsetzung der Maßnahmen;
  • Ausschreibung und Vergabe des Ordnerdienstes für die Park and Ride Parkplätze, inkl. Vergabe und Koordinierung der Wegweisung (händisch-dynamische Wegweiser);
  • Detaillierte Schätzung der erforderlichen Leistungen im Bereich Shuttlebusse, Ausschreibung und Vergabe der Leistungen;
  • Ausnahme der Zu- und Abfahrten der Park and Ride Anlagen von den Fahrverboten der Verordnung des Landes Steiermark.

 
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